Einsätze

27.04.2026 - KHD Einsatz

am . Veröffentlicht in Einsätze 2026

Seit Samstag, dem 25. April 2026, wütet im Bereich des Mühlbachkogels in Eisbach-Rein ein großflächiger Waldbrand. Während in der Anfangsphase noch eine Fläche von rund sieben Hektar betroffen war, breiteten sich die Flammen aufgrund anhaltender sowie teils wechselnder Windverhältnisse rasch weiter aus.

Seit Beginn des Einsatzes stehen Feuerwehren aus dem Bereichsfeuerwehrverband Graz-Umgebung sowie aus weiteren steirischen Feuerwehrbereichen im Dauereinsatz. Zusätzlich unterstützen mehrere Hubschrauber die Brandbekämpfung aus der Luft. Am Sonntagnachmittag erfolgte schließlich die Anforderung zusätzlicher Kräfte, woraufhin der Einsatz des Waldbrandzuges I der KHD47-Bereitschaft (in welchem die FF Eichberg eingegliedert ist) für Montag, den 27. April 2026, angesetzt wurde.

Bereits um 04:00 Uhr früh versammelten sich die Einsatzkräfte des Waldbrandzuges I unter Zugskommandant ABI Markus Allmer beim Sammelplatz im Rüsthaus Rohrbach an der Lafnitz, um geschlossen in das Einsatzgebiet auszurücken. Nach der Ankunft beim Stift Rein gegen 06:00 Uhr wurde der Einsatzbefehl an die freiwilligen Helfer aus dem Bereich Hartberg erteilt. Vor Beginn der Arbeiten spendete Abt Philipp den Einsatzkräften den kirchlichen Segen und bat um eine unfallfreie Rückkehr aller Feuerwehrmitglieder.

Die Hauptaufgabe des Waldbrandzuges I aus dem BFVHB bestand in umfangreichen Löscharbeiten entlang des Bergkammes sowie dem gezielten Ablöschen zahlreicher Glutnester. Die Löschwasserversorgung erfolgte mittels Tanklöschfahrzeugen innerhalb des Waldbrandzuges. Insgesamt wurden rund 100.000 Liter Löschwasser von einer Übergabestelle zu den Brandstellen transportiert.

Die FF Eichberg war u.a. mit ihrem TLFA 2000 für die Löschwasserversorgung (Wassertransport) zuständig. Weiters führten die Mitglieder der FF Eichberg die Löscharbeiten im Einsatzgebiet durch.

Neben dem steilen und unwegsamen Gelände stellte vor allem die enorme Hitze eine große Herausforderung für die Mannschaft dar. Unterstützt wurden die Feuerwehren durch mehrere Hubschrauber, welche sowohl bei der Brandbekämpfung als auch beim Material- und Versorgungsnachschub eingesetzt wurden.

Nach rund zwölf Stunden im fordernden Dauereinsatz konnte der Einsatz des Waldbrandzuges I des Bereichsfeuerwehrverbandes Hartberg gegen 18:00 Uhr beendet werden. Nach den notwendigen Aufräumarbeiten traten die Kräfte wieder die Heimreise in ihre jeweiligen Feuerwehren an.

Die FF Eichberg bedankt sich bei allen eingesetzten Feuerwehrmitgliedern für ihre hohe Einsatzbereitschaft, ihre professionelle Arbeit sowie die kameradschaftliche Unterstützung unter schwierigsten Bedingungen. Ein besonderer Dank gilt auch den Familien und Arbeitgebern der Einsatzkräfte für ihr Verständnis und ihre Unterstützung, die solche überörtlichen Hilfeleistungen erst möglich machen.

 

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